Joggen im Winter

Eisige Winterkälte überzieht die Landschaft. Minusgrade, Schnee und Eis hüllen Ihre Laufstrecke in ein winterliches Gewand. Klingt nach einem Szenario, dass nicht gerade zu sportlichen Höchstleistungen einlädt. Damit die Leistungskurve im Winter jedoch nicht nach unten zeigt, lohnt sich das Laufen auch in der kalten Jahreszeit. Ein gesunder Mix aus guter Vorbereitung und realistischer, körperlicher Leistungseinschätzung fördert die Fitness und vertreibt den hartnäckigsten Winterblues. Was Sie beim Sport im Winter beachten müssen, erfahren Sie hier.

Jogger im Wald

Matthias Balzer / pixelio.de

Bevor Sie mit dem Sport beginnen können, steht die Frage nach der richtigen Bekleidung an. Funktionskleidung ist gerade beim Joggen im Winter das Maß aller Dinge. Nach dem Zwiebel-Prinzip angewandt, leisten die einzelnen Schichten einen effektiven Feuchtigkeitstransport. Hinzu kommt die gute Wärmeisolation. Auch hier gilt es jedoch das richtige Augenmaß zu bewahren. Denn kommt der Organismus erst einmal auf Touren, kann es schnell zu warm werden. Es ist daher sinnvoller am Anfang etwas zu frösteln, anstatt den Großteil des Laufes mit verschwitzter Kleidung absolvieren zu müssen. So reduzieren Sie beim Sport am effektivsten das Erkältungsrisiko. Auch eine wärmende, funktionelle Kopfbekleidung sollte beim Laufen nicht fehlen. Reflektoren an der Kleidung sorgen zudem für gute Sichtbarkeit beim Joggen.

Nun kann es mit dem Sport losgehen. Unabhängig von der Jahreszeit gehört ein Aufwärmprogramm zu jeder sportlichen Aktivität. Beim Laufen im Winter ist dies jedoch von besonderer Wichtigkeit. Das Risiko beim Joggen von Zerrungen, Muskelverhärtungen oder gar Muskelfaser- und Bänderrissen gepeinigt zu werden ist bei niedrigen Temperaturen drastisch erhöht. Dehn- und Lockerungsübungen sollten daher mehr Zeit in Anspruch nehmen als in den Sommermonaten. Zudem empfiehlt es sich die Übungen bereits im Freien auszuüben. Das verschafft dem Körper die Möglichkeit sich langsam an die Kälte zu gewöhnen.

Hat die Muskulatur ihre nötige Betriebstemperatur erreicht laufen Sie langsam los. Schnee und vereiste Flächen sind tückisch, weshalb Sie stets achtsam sein sollten. Rutschfeste Schuhe erhöhen die Bodenhaftung und sorgen für eine sichere Ausübung des Sports. Beim Schuhwerk sollte Sie außerdem auf eine gute Dämpfung achten, da der Boden im Winter zumeist hart gefroren ist. Ein weiteres Problem können die eisigen Temperaturen darstellen. Ab minus 15 Grad empfiehlt sich das Joggen nur noch kerngesunden Sportlern. Dann kann die eingeatmete Luft nicht mehr ausreichend erwärmt werden, was zu Problemen mit den Bronchien führen kann. Am Ende Ihrer Laufeinheit sollten Sie darüber hinaus das Trinken nicht vergessen, auch wenn Ihnen der Flüssigkeitsverlust gering erscheint. Wie nach jeder sportlichen Betätigung gilt es auch beim Laufen im Winter die verlorene Flüssigkeit wieder aufzufüllen.

Sport im Winter? Eine Frage, die Sie mit den genannten Tipps zum Thema “Joggen im Winter” problemlos mit “ja” beantworten können.

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